Arbeitskreis GRÜNE Frauenpolitik
Wir treffen uns jeden zweiten Dienstag im Monat.
ALLE politisch interessierten Frauen sind herzlich willkommen und zur Mitarbeit eingeladen. Wer mitarbeiten möchte, kann sich im Wahlkreisbüro der GRÜNEN Bundestagsabgeordneten Brigitte Pothmer oder im Büro der GRÜNEN am Ratsbauhof informieren und anmelden (Kontakt...).
Die Termine unserer monatlichen Treffen:
2009: 8. Dezember 2009,
2010: 12. Januar, 09. Februar, 09. März, 13. April, 11. Mai, 08. Juni, 13. Juli, 10. August, 14. September, 12. Oktober, 09. November, 14. Dezember,
jeweils um 20 Uhr, im Wahlkreisbüro, Jakobistraße 15, in Hildesheim.
Über weitere Aktionen und Termine unseres Arbeitskreises informieren wir in der Tagespresse.
Auf Anregungen und Mithilfe von Dir und von Ihnen freuen wir uns!
Rückblick:
Nach unserem erfolgreichem GRÜNEN SALON zum Thema »Demografischer Wandel« und einer Diskussion über Zwangsprostitution haben wir 2007 erstmals eine Aktion zum Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen am 23. November 2007 durchgeführt. Unter dem Motto »Gewalt gegen Frauen kommt nicht in die Tüte« haben wir gemeinsam mit dem Frauenhaus Hildesheim, dem Flüchtlingsrat Niedersachsen, dem Internationalen Frauentreff im Asyl e.V. und der BISS-Beratungstelle organisiert, dass an diesem Tag Kioske, Lebensmittelläden und Hildesheimer Bäckereien Brötchentüten mit dem Aufruf an ihre Kundschaft weitergegeben haben. Tatkräftige Hilfe bei der Vorbereitung der Aktion leisteten und die inhaftierten Frauen der Justizvollzugsanstalt für Frauen, Abteilung Hildesheim. Sie beklebten 3000 Brötchentüten mit dem Motto der Aktion. Näheres zur Aktion finden Sie hier...
Auch 2008 haben wir unsere Aktion zum Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen im November durchgeführt. Diesmal mit neuen Unterstützerinnen: auch der Verein „WILDROSE – Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt e.V.“ schloss sich dem Appell: "NEIN zu Gewalt an Frauen!" an. Diesmal hatte das Aktionsbündnis auf eigenes finanzielles Risiko 15. 000 Brötchentüten bedrucken lassen, sodass wir in den nächsten Jahren Kontinuität gewährleisten können. Gewalt kommt nicht in die Tüte...
Weitere Aktivitäten:
Im März 2008, Sonntagsmatinée, im Thega Filmpalast anlässlich des Internationalen Frauentags. »(Un)sichtbare Wunden heilen!« - Hilfen für Frauen und Mädchen aus Kriegsgebieten anlässlich des Internationalen Frauentags:
Dort haben wir, gemeinsam mit Vertreterinnen des Hildesheimer Frauenhauses, des internationalen Frauentreffs vom Asyl e.V., des Netzwerkes für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen und des Flüchtlingsrates Niedersachsen e.V., medica mondiale die Möglichkeit gegeben, die Arbeit der Menschenrechtsorganisation mit einem Filmbeitrag zu präsentieren. Anschließend wurde der Film »Esmas Geheimnis« (Gewinnerin der Berlinale 2006) gezeigt. Der Film erzählt anhand einer sensibel und realistisch dargestellten Mutter-Tochter-Beziehung von den Folgen des Krieges in Bosnien und liefert auch ein Bild vom Alltag im heutigen Sarajevo. Im Anschluss daran konnten sich die 250 Besucherinnen und Besucher an Ständen über die regionalen Hilfsangebote informieren.
Im Frühjahr und im Sommer 2008: zwei gemeinsame Fahrradtouren mit den inhaftierten Frauen der Hildesheimer Justizvollzugsanstalt:
Um dies tun zu können hatten wir öffentlich um Fahrradspenden gebeten und sieben brauchbare »Drahtesel« zusammenbekommen, die Jugendwerkstatt Labora in ihrer Fahrradwerkstatt verkehrssicher aufgearbeitet hat. Die Räder wurden dann am 22. Mai an die Frauen in der JVA, Abteilung Hildesheim, übergeben und wir hatten dort die Gelegenheit uns die JVA anzusehen. Zeitungsberichte dazu: Spendenaufruf und Übergabe der Fahrräder...
Am 10. März 2009 Infoabend zum Thema „Gender Mainstreaming - der Schlüssel zur Gleichberechtigung?“ mit Marion Olthoff. Sie ist eine unserer Mitstreiterinnen, die zugleich als Gender-Referentin beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Familie, Frauen und Gesundheit tätig ist:
Bei Gender Mainstreaming geht es darum, dass alle, in den Verwaltungen und in der Politik Tätigen bei alledem was sie tun, frühzeitig analysieren sollen, ob das, was sie zu erarbeiten haben, womöglich unterschiedliche Auswirkungen auf Frauen und Männer haben können. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass für Frauen oder Männer benachteiligende Entscheidungen getroffen werden. So ist z. B. ein zu hoher Bordstein in einer neu gebauten Straße eher hinderlich für Frauen, die mit dem Kinderwagen zum Supermarkt schieben. Und: jedes neu besetzte Gremium einer Kommune mit ausschließlich Männern schließt die Lebenserfahrung von Frauen für seine Ergebnisse schlicht und ergreifend aus. Schade, eigentlich. Und womöglich folgenreich, reparaturbedürftig und somit teurer. Zugleich geht es um frauendominierte Bereiche: Kann es sinnvoll sein, überwiegend Lehrerinnen und Erzieherinnen zu beschäftigen? Was für Männer schafft das? Wie kann die Gesellschaft sinnvoll Teilhabe von Frauen und Männern geschlechtergerecht organisieren?






