GRÜNE raten zum Thema Wasserkamp: Mut zur Vernunft

„Es ist klar: als GRÜNE Partei stehen wir für den Erhalt des Wasserkamps. Es ist offensichtlich, dass dieses Projekt weder sozial, ökologisch noch wirtschaftlich ver-tretbar ist. Wir dürfen nicht weiter über das WIE sondern über das OB diskutieren“, betont Julia Gebhardt, Co Sprecherin der GRÜNEN Partei in Hildesheim und er-gänzt: „Gerade in Zeiten von regelmäßigen Jahrhundert-Hochwassern innerhalb eines Jahrhunderts, wie wir es aktuell in Süddeutschland erleben, dürfe man nicht den Fehler machen große Flächen neu zu versiegeln“

„Für mich gilt immer noch die Devise: Innen- vor Außenentwicklung.“ erklärt Han-nes Piening, Co-Sprecher der GRÜNEN, und führt aus: „Statt mit der Bebauung des Wasserkamps vermeintlich sozialen Wohnraum entstehen zu lassen, der aber wirk-same Hochwasser- und Klimaschutzräume eliminiert und die ökologische Vielfalt im angrenzenden FFH-Gebiet minimiert, plädiere ich für eine innovative und strategi-sche Innenstadtverdichtung mit nachhaltigem und sozialen Leerstands- und Sozi-albaumanagements. Aber dafür braucht es Mut und Wille. Den sehe ich momentan leider nicht. Stattdessen wird auf ein Bauprojekt gesetzt, das in seinen Auswirkun-gen unwirtschaftlich ist, Klimaschäden hervorruft und von dem absehbar vor allem Investoren und die Immobilienbranche profitiert und nicht die Bürger*innen unserer Stadt. Wir brauchen eine lebenswerte Stadt für alle. Die Bebauung des Wasser-kamps trägt nicht dazu bei.“
In Zeiten von finanzieller Knappheit und den zunehmenden Klimawandelfolgen müssen wir stark darauf achten, worin wir öffentliche Gelder investieren.
Der Änderungsantrag der Gruppe aus CDU, FDP und die Unabhängigen gemein-sam mit der  SPD-Fraktion beweist, dass eine progressive Quartiersentwicklung nicht mit dem Standort Wasserkamp vereinbar ist. Hier wird ein fauler Kompromiss verhandelt, der die Konzepte der Bürger*innenbeteiligung opfert, um ein klima-schädliches und unsoziales Projekt durchzubringen.
 
Als GRÜNE appellieren wir an die Stadtverwaltung und die Politik zu mehr Mut zur Vernunft. 2024 ist es einfach zu spät unökologische und unsoziale Bauprojekte öf-fentlich zu fördern. Wir müssen endlich ernsthaft über echte Alternativen sprechen.

 



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