Grün – gegen Gammelfleisch, Gift und Gentechnik

Brigitte Pothmer wirbt in Alfeld mit selbstgepflückten Äpfeln aus dem eigenen Garten für gesunde Umwelt

(Quelle: Hildesheimer Allg. Zeitung, 18.09.09) Alfeld. Brigitte Pothmer hat Äpfel aus dem eigenen Garten mitgebracht: "Gravensteiner, selbst gepflückt." Am Stand ihrer Partei "Bündnis 90/Die Grünen" in Alfeld wirbt die Bundesabgeordnete für Essen, das wieder Spaß machen soll.

Passend zum Wochenmarkt verteilt sie "Grüne Tipps für grüne Dips". Gemüsesticks und Avocado-Limettenquark laden zum Probieren und Diskutieren ein. Die Hildesheimer Politikerin steht hinter dem, was sie predigt. "Wir leben in einer zerbrechlichen Welt. Die Zukunft wird grün oder gar nicht", meint die dynamisch wirkende Pothmer. Selbst auf einem Bauernhof im Wendland aufgewachsen, weiß sie, wovon sie spricht, wenn sie sagt, Ökonomie müsse Ökologie nicht ausschließen.

Sie informiert Passanten über die Ziele ihrer Partei: artgerechte Tierhaltung, Stärkung der Verbraucherrechte, Essen ohne Gentechnik und das Vorantreiben von Bio- und Ökolandbau.

Aber auch was andere gesellschaftliche Themen angeht, wollen sie und ihre Partei sich nicht die Butter vom Vollkornbrot nehmen lassen: Die Grünen streben an, eine Million neue Jobs zu schaffen, indem sie in Bildung, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit investieren. "Das bedeutet, die Krise von Ökologie und Ökonomie zu nutzen, indem man eine doppelte Chance daraus macht", erklärt Pothmer.

Drei Marktbesucherinnen, die sich für den Stand interessieren, ist vor allem das Verhältnis Vorher-Nachher wichtig: "Welche Partei setzt die  Wahlversprechen nun wirklich durch?" Eine der lebenserfahrenen Damen äußert noch, sie sei nicht unbedingt Grünen-Wählerin, könne aber fast jeder Partei etwas abgewinnen. "Nur den Linken nicht."

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